Eigerultratrail

 

Bericht von Norbert:

 

Kontrolle des Pflichtmaterials und Abholung der Startnummer musste schon am Vortag bis 19 Uhr geschehen. Beim anschliessenden Briefing um 20.15 Uhr wurden die letzten Instruktionen an die Teilnehmer/innen weiter gegeben.

 

Am Samstag morgen um 7 Uhr erfolgte der Start für die 400 gemeldeten Teilnehmer/innen zum 1.Eiger Ultra Trail – Distanz E51. Von Grindelwald verlief die Strecke über Grosse Scheidegg 1962m, First 2166m Oberläger Bussealp 2022m, Faulhorn 2680m, Schynige Platte 2100m, Burglauenen 896m zurück nach Grindelwald 1085m.

 

Der Aufstieg zur Grossen Scheidegg verlief ohne Probleme. Hier begann schon das Einteilen für den Rest der Strecke. Viele die hier schon Tempo machten, büssten dies im Verlauf des Wettbewerbs. Oben angekommen stärkte sich jeder  bei den ersten Sonnenstrahlen, bevor es endlich „gemütlicher“ weiter ging.

 

Nach dem Verpflegungsposten First, liefen wir auf Singletrails weiter. Die Konzentration verlagerte sich somit mehr auf die Laufstrecke als auf das herrliche Panorama. Doch ab und zu musste einfach angehalten werden, um auch dies zu geniessen. Von der Oberläger Bussalp zum Faulhorn galt es ca. 660m steile Höhenmeter zu überwinden. Nach der nötigen Stärkung und Befüllen der Bidons galt es voller Konzentration abwärts zu laufen. Hier querten wir öfters Schnee-, Geröllfelder und hohe Felsstufen.

 

Nach harten Kilometern und ohne einen letzten Tropfen Flüssigkeit erreichte ich endlich den Posten Schynige Platte. Jetzt ging es endlich nur noch bergab (fast 1200m). Dachte ich zumindest. Doch leider wurde ich eines besseren belehrt. Nach gut einem Drittel abwärts laufen, stieg die Strecke gefühlte 2 Km wieder an. Verzweiflung machte sich breit, denn bis zu diesem Zeitpunkt lief ich mit anderen schon 2x falsch (Gesamt ca. 1,3 Km mehr gelaufen). Doch nach ca. 500-700m verlief die Strecke wieder talwärts.

 

In Burglauenen empfing uns die letzte Verpflegungsstelle. Die letzten 6 Km verliefen mit kaum Höhenmetern. Jedoch spürte ich nun des öfteren meine Waden, die sich kurz vor einem Krampf befanden. Gehen und Joggen wechselten sich nun ab. Kurz vor dem Ziel mussten nochmals kräftezehrende 100 Höhenmeter überwunden werden. Mit dem Ziel vor Augen viel diese Gehübung leicht.

 

Jetzt befand ich mich im Zentrum von Grindelwald. Für die letzten 300-400m konnte ich nochmals alle Kräfte mobilisieren und mir der Anerkennung/Applaus der Zuschauer ins Ziel joggen. Ziel vor Augen – Jubelsprung darüber – geschafft. Die Uhr blieb bei 7:31,50,5 stehen.

 

Fazit: Harter Lauf mit zu wenig Training, zu warmes Wetter, tolle Landschaft und eine sehr gut organisierte Veranstaltung.

 

Eckdaten:

Länge: 51 Km offiziel

Höhendifferenz +3100m/-3100m

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Norbert (Sonntag, 21 Juli 2013 15:41)

    Hoi Patricia

    Schade, dass du nicht starten konntest. Danke dir für deine Begleitung und die Bilder. War ein sehr warmer Event mit einer teilweise anspruchsvollen Strecke.

    Gruss Norbert

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