Nightrun Muri by trailguide Norbert

Gespannt erwarteten wir die Trailrunde zwischen Muri und Merenschwand, welche Norbert uns schon seit geraumer Zeit zeigen wollte, aber irgendwie nie zu Stande kam aufgrund unserer freien Zeit, die nie auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen war. Dafür müssen wir nun nach der Zeitumstellung die Stirnlampe zu unserem Running-Equipment hinzufügen.

 

Es gehört schon recht viel Schweinehundüberwindung dazu, sich aus dem warmen gemütlichen Wohnzimmer ins kühle dunkle Draussen zu begeben. Doch der Termin steht, die Trailrunde abgemacht, da gibts keinen Zurückzieher mehr, Ausreden sind tabu. Doch sobald die ersten Schritte, noch etwas holprig ob der Umstellung auf Stirnlampenaction, gemacht sind, fängt der Kopf an auf Freude an der Bewegung umzustellen. Die ersten Meter auf der Forststrasse geben Vertrauen in die raschen Schrittabfolgen im wechselnden Schein der Stirnlampen. 

 

Und dann rein ins Vergnügen, das Durchlaufen des Singletrail fühlt sich im Dunkeln ganz anders an, viel schneller musst du reagieren auf die sich ständig ändernde Bodenbeschaffenheit. Da wechselt Laub mit Matsch, Wurzeln mit Gras. Du musst herunterhängenden Ästen ausweichen über Wasserlacken springen, rutschige Holzbrücken traversieren, lehmige Hügel meistern. Das Gehirn und die Propriozeption ist ständig gefordert, im rasch wechselnden Licht die Schritte zu Planen. 

 

Wir haben viel Spass, ab und an versinkt wieder jemand in einem Matschloch oder stolpert über eine Wurzel. Die Strecke ist echt kurzweilig und abwechslungsreich. Nach 10,4km stehen wir wieder beim Auto, der Wald spuckt uns aus seiner Dunkelheit aus. Die Verkostung des Isostar Reload wartet, ein willkommener Drink nach der intensiven Runde. Aber wenn der Norbert das Zepter in der Hand hat, dann müssen sich die anderen eben recht ins Zeug legen:-)

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