Rigi Berglauf

Spontanität ist das Motto bei den momentanen Wetterkapriolen am Abend. Mit etwas Glück begegnet man dem Gewitter nur aus der Ferne. So wie gestern, wo das dunkle Grollen zwar hörbar, dicke Wolken im Süden auch sichtbar, aber auf der Rigi noch Sonnenschein dominierte.

 

Und wer eben nicht wagt, der nicht gewinnt! Wir beide haben jedenfalls einen unglaublichen After-Work-Lauf gewonnen. Schnell, schweisstreibend, aber mit einer tollen Wolkenstimmung am Gipfel als Belohnung, dazu ein kühlendes Lüftchen und nur wenig Trubel. 2 Mountainbiker, 3 Läufer, 2 Wanderer und ein Tourist. Eine gute Bilanz.

 

Vom Parkplatz Kräbel bei der Standseilbahn quert ein lockerer Steig die Waldflanke, bis man auf den breiteren Serpentinenweg von Goldau trifft. Etwas monoton überwindet man einige Höhenmeter, am Gasthaus Dächli vorbei, bis man endlich das aussichtsreiche Weidengelände betritt. Kuhglockengebimmel begleitet uns fortan bis zum Gipfel. Mal etwas flacherer Wiesenboden als Untergrund, mal steilere Grastritte, leider aber auch einige Wegabschnitte auf Schotterstrassen, die die Idylle doch ziemlich beeinträchtigen und den Laufspass mindern.

 

Nach etwas über 1:10h erreichen wir bereits die Aussichtsplattform, die Wadln brennen, doch die bereits tiefstehende Sonne und die bizarren Wolkenformationen entschädigen für jegliche Anstiegsmühen. Einen letzten Schluck für die durstige Kehle und wir donnern in der Hälfte der Aufstiegszeit wieder zum Auto zurück, noch vor dem Gewitter, dass in der Ferne lauert. Geiler Run!

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