Leutschach- und Schindlachtal

Run & Hike im Bergseenparadies

Unten durch den Talgrund bei Amsteg donnern im Sommer tagtäglich die Urlaubsblechlawinen, der Gotthardtunnel lässt grüssen. Kaum zu glauben also, dass sich unweit des ständigen Lärmpegels intakte Natur finden lässt. Und was für eine!

 

Tiefblaue Bergseen werden von schillernden Blockwüsten umrahmt, daneben das pinkfarbene Alpenrosenmeer, Murmeltiere pfeifen, ein Steinbock thront majestätisch auf einem grossen Block unterhalb des Wichelpasses. Es plätschert hinter jeder Kuppe, dunkle Erde und kleine Wurzeln säumen teilweise den schmalen Pfad, der sich gekonnt in das prächtige Landschaftsbild einzufügen weiss. Eine klassische Urgesteinslandschaft, die es versteht den Betrachter vollends in ihr aufgehen zu lassen.

 

Wir geniessen es von Stein zu Stein zu springen, sanft werden die Schritte vom weichen Untergrund dazwischen gefedert. Im ständigen Auf und Ab auf den Panoramawegabschnitten gleiten wir konzentriert durch die bezaubernde Idylle, lediglich unterbrochen, um dem Landschaftsbild mehr Aufmerksamkeit schenken zu können. 

 

Ab der Schindlachtalhütte hinauf zum Wichelpass drosseln wir das Tempo, kleine Schneefelder fordern Konzentration um nicht in einem der glasklaren Bergseen ungewollt zu landen. Dafür sausen wir hinter dem Pass umso energischer in der Skiabfahrtshocke mit wilden Armwedlern hinunter. Was ein Spass mit den Turnschuhen über die grossen Altschneefelder zu gleiten!

 

Bei der Leutschachhütte tanken wir mit Cola und Kuchen auf, ein weiterer Panoramatrail wartet auf uns, der schliesslich am Sunnigrätli endet, von wo der Tiefblick auf die Autobahn möglich wird, aber auch hinüber zum Urisee schweifen unsere Blicke, der im Sonnenlicht wie immer türkisfarben leuchtet. Wir klatschen ab, unser erstes Gipfelkreuz des Tages, dabei sind wir schon geraume Zeit unterwegs und etliche Höhenmeter stecken uns in den Knochen.

 

Holprig stolpern wir den technisch äusserst schwierigen Steig zum Arnisee hinab, von wo aus die Seilbahn uns die letzten Downhillmeter erspart. Nach dieser ausgiebigen Runde sei uns der Frevel gegönnt;-)

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