Rigi von Seebodenalp

Improvisieren hiess gestern Abend die Devise...nachdem Harry stundenlang am Bahnhof wegen Personenschäden mit der SBB haderte und den Treffzeitpunkt nicht einhalten konnte, verlegten wir unseren Startpunkt vom Bahnhof Immensee hinauf zur Seebodenalp, welche bequem mit dem Auto erreichbar ist.

 

So konnten wir 5 in der schweissfordernden Abendsonne doch noch den mega Ausblick von der Rigi geniessen nach dem verkürzten Anstieg. Patricia war es sowieso recht, sie spürte noch gewaltig ihre Oberschenkel und Wadln vom Vortag. Und wenn man ehrlich ist, der schönste Abschnitt ist sowieso der ab der Seebodenalp, wenn die Aussicht fabelhaft wird, der Untergrund weich zu treten und das Kuhglockengebimmel rhythmisch zum Atemtakt ertönt.

 

Man hätte uns durchaus als flott im Downhill bezeichnen können, doch der King of Downhill ist definitiv unser Norbert. Mit brutalstem Speed und riessigen Känguruhschritten kracht er von hinten jedes Mal vorbei, dass die verdrängte Luft von ihm einen nicht nur streichelt, sondern als geballter Sturm einen fast umhaut. Krasser Typ, da kann wirklich niemand mithalten! 

 

Glück im Unglück hatte unsere Lilian, als sie mit Karacho in den gerölligen Kurven ins Straucheln geriet und auch nach mehreren verzweifelten reflexartigen Ausgleichbewegungen die Kontrolle über ihre Laufbewegung verlor. Zum Glück hatte es eine Art Notausweiche, eine Einbuchtung im gestrüppbewachsenen Abhang, die sie schluckte. Mit kleinen Abschürfungen und leichter Humpelei gings für Lilian leider nur noch im gemässigten Tempo retour zum Auto.

 

Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Oder anders ausgedrückt, etwas Verlust gibts halt immer;-) . Schön wars wieder, viel Schweiss vergossen, gelacht, Spass zusammen gehabt, die Rigi ist schliesslich immer einen Besuch am Abend wert.

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