1. trail-maniacs weekend Pitztal

Das Pitztal in Tirol mausert sich zum alpinen Traillaufeldorado. Denn nicht nur, dass der Tourismusverband Flyer entworfen hat mit Trailstrecken für jedes Können und Belieben, auch die Hotels springen auf diese boomende Nische auf. So auch unsere Herberge für das verlängerte Wochenende, das Hotel Vier Jahreszeiten in Mandarfen, welches ideal direkt an der Talstation der Riffelseebahn im hintersten Pitztal gelegen ist.

Neben Wellness- und Massageangeboten bietet das Hotel auch gesunde, ausgewogene Küche und ein excellentes Sportlerfrühstücksbuffet. Dazu einen Trailrunningshop, viel Infomaterial über die Strecken und einen Spezialpreis für alle trail-maniacs! Wir kommen wieder, keine Frage!

Bereits am Freitag Nachmittag stürmte ein kleiner Trupp bestehend aus Norbert, Tim, Harry und Patricia los, die Riffelseerunde im Visier. Gerade recht mit 1,5h Laufzeit um die Beine nach der langen Autofahrt zu lockern und auf das einzustimmen, was noch folgen mag. 

Denn am Samstag ging es auf das Herzstück des Traillaufwochenendes, die Taschachrunde.

Taschachhausrunde über den Fuldaer Höhenweg, 21km und 1200Hm

Ist das erste Stück über den langsam ansteigenden Fahrweg erstmals passiert, wartet ein Trailvergnügen ohne Gleichen. Besonders um diese Jahreszeit präsentiert sich uns das Taschachtal in seiner schönsten Manier. Rotgefärbte Heidelbeerstauden harmonieren mit den tiefgrünen Steilhängen der anderen Talseite. Und immer die weisse Gletscherzunge im Blick. Dazu, hat man den Höhenweg endlich erreicht, ein immer laufbarer toller Trail, mal steiniger, mal aus Wiesenuntergrund geformt. Das reinste Vergnügen!


Die heisse Schoggi auf dem Taschachhaus nehmen wir dann gerne ein, selbst Kaiserschmarrn und Apfelstrudel mit Vanillesauce wandern über die Ladentheke und hinein in die hungrigen Mägen. Dazu zum ersten Mal ein paar Sonnenstrahlen an dem sonst doch recht kühlen Tag mit tief hängender Nebeldecke. Doch gerade zur Mittagspause lichtet sich das Nebelmeer und gibt den Blick auf die umliegenden frisch verschneiten 3000er frei und wir können sogar draussen sitzen und jausenen.


Man könnte meinen, der Fahrweg ab der Materialseilbahn aus dem Taschachtalgrund hinaus nach Mandarfen ist die Pflicht nach der Kür auf dem Fuldaer Höhenweg. Doch unsere angeschlagenen Muskeln sind froh um die einfachen Laufmeter und landschaftlich spielt der Weg sowieso in der höchsten Liega mit. Eine wirklich sehr zu empfehlende Runde!



Brandkogel, 1000Hm

In der Nacht hat es geschneit, Wolkenfetzen wabern um die Gipfel und Flanken des hinteren Pitztales. Doch wir lassen uns nicht einschüchtern und mit den ersten Sonnenstrahlen setzen wir uns in Bewegung Richtung Brandkogel hinauf. Die Osthänge und Südhänge dampfen und wir auch. Denn steil geht es anfangs hinauf durch das Hirschtal. Später nehmen wir die Abzweigung auf den Panoramaweg und viele schöne, gut laufbare Meter kommen hinzu. Ab der Bergstation der Riffelseebahn empfängt uns eine eiskalte Brise, Vorbote auf was uns weiter oben erwarten mag. Über Blockwerk und unwegsames Gelände, aber immer gut markiert mit roten Punkten erreichen wir nämlich im Schneegestöber den höchsten Punkt für heute, Das Gipfelkreuz des Brandkogel. Schon witzig, wie im Herbst die Temperaturen schwanken können, unten im Tal zwischen den Latschen dachte ich, Kurze Hose und T-Shirt wären heute angebrachter gewesen als langärmeliges Merino und Legging, doch hier oben bin ich um die Extraschichten Primaloft, Haube und Handschuhe aus dem schwergewichtigen Rucksack dankbar...

Zum Abschluss unseres heiteren Wochenendes lassen wir uns nochmals im Wellness verwöhnen und stürmen gleich zweimal die Nachmittagsjause, einmal zur Suppenzeit und einmal zur Kaffee-und Kuchenzeit. Wir müssen schliesslich die verbrauchten Kalorien wieder auffüllen...

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