Alpthaler Gipfelsammlung

Eine Kooperation von Marmota Trailrunning und trail-maniacs

Im tiefen Grau versunken erreichen wir Einsiedeln, Zweifel machen sich breit, ob denn die Wolkendecke heut noch aufbrechen wird? Doch im hintersten Winkel des Alpthales, in Brunni unserem Ausgangspunkt, empfangen uns bereits bei frostigen 3Grad Celcius die ersten wärmenden Sonnenstrahlen. Ein Traumherbsttag steht bevor und wir 6 hoch motiviert die ersten Trails unter den Füssen zu spüren. 


Es dampft und glitzert auf den Wiesen, Licht und Schatten wechseln in den Waldstücken, wie der Untergrund von saftig bis trocken. Glitschige Wurzeln, federnder Waldboden und sumpfige Wiesen, das Trailrunners Paradise vor Augen. Und dabei immer schön laufbar, nicht zu steil, gerade recht zum Start.


Auf der Kammhöhe von Furggelen, das Nebelmeer bereits zu Füssen, gehts steil hinauf auf den höchsten Punkt der Kette, den Furggelenstock. Das Panorama? Überwältigend, eh kloar. Und das grosse Gipfelziel bereits in Sichtweite, der grosse Mythen mit seiner sonnenbeschienenen Südflanke, die es in unzähligen Kehren für uns zu bewältigen gilt. Aber mit der Gewissheit dort oben ein köstliches Gipfeli zu erwerben und über den Wolken zu schweben motiviert ungemein. Somit fällt die Rast dort oben in der Menschenmenge etwas grosszügiger aus. Toll wie der Nebel nach und nach die umliegenden niedrigeren Gipfel verschlingt, zuerst den Wildspitz, dann fast die Rigi. 


Ab hier teilen sich unsere Wege. Die eine Gruppe um Patrick, Simon und Sara dirigieren direkt nach Brunni hinab, Harry, Patricia und Alex steuern noch auf einen weiteren Gipfel zu, den Vorgipfel des kleinen Bruders vom Mythen. Doch vorerst erfasst auch uns das Nebelmeer, düster, kalt und nass. Zum Glück nicht von langer Dauer, nach der Alp Zwüschet Mythen schlagen wir den steilen und schottrigen Anstieg zum Vorgipfel des kleinen Mythen ein. Die letzten Kraftresserven werden gemelkt, der Puls schnellt ein letztes Mal gehörig in die Höhe. Oben dann ein Wolkenspiel ohne Gleichen. Mal taucht die Pyramide des Mythen hervor, mal umschlingt es den Grat zum kleinen Mythen, mal werden wir umhüllt um gleich darauf wieder ausgespuckt zu werden. 


Wir tanken nochmals Herbstsonne, geniessen die bezaubernde Stimmung und brettern schliesslich auf selbigem Weg retour zur Alp Zwüschet Mythen. Über wunderbar flüssiges Gelände Richtung Osten erreichen wir alsbald den Abzweiger hinab nach Brunni, die Fortsetzung über die Kammhöhe schenken wir uns diesesmal, im Nebel kein Gaudi und ausserdem stecken eh schon etliche Höhen- und Streckenmeter in unseren Wadln...


 

Den Flyer zur Alpthaler Gipfelsammlung findet ihr hier:
Ausschreibung_TrailRun_Alpthal_11-10-201
Adobe Acrobat Dokument 3.3 MB

Und weitere Infos über Marmota Trailrunning mit ihrem weiten Dienstleistungsspektrum gibts auf www.marmotatrailrunning.ch

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