Resegone, Hausberg von Lecco

Fast schon dolomitenähnlich kommen die Hausberge von Lecco daher. Helle, schroffe Felsen und dazwischen viel Grün und schattenspendende Wälder weiter unten. Unzählige Steige und Wanderwege durchziehen die Berglandschaft rund um Lecco am Comersee. Kein Wunder, dass es hier auch nur so von Bergläufern und Skyraces/Verticals wimmelt. 

 

Eines der bekanntesten ist wohl sicher das Resegup, das Skyrace mit Start und Ziel in Lecco und mit Anstieg auf den Hausberg, den Resegone. Am 4.Juni ist es wieder soweit und daher durfte es uns auch nicht verwundern, dass wir in der Berglaufmetropole nicht allein waren. Wir begegneten sicherlich 25 Läufern auf unserer Laufrunde mit Start und Ziel bei der Talstation Piani Erna hinauf zum Resegone. Und immer wieder hörten wir auch Wanderer fragen, ob wir für das Resegup trainierten. Mit den Läufern kamen wir schnell ins Gespräch, faselten ein paar Sätze, bevor uns wieder die Puste verliess und jeder in seinem Tempo den Weiterweg bestritt. 

 

Der Wanderweg Nr. 1, über den das Resegup verläuft, ist anfangs noch gut laufbar bis zur Cappanna Stoppani, danach heisst es dann doch schon öfters auf die Zähne beissen beim sich immer mehr aufsteilenden Anstieg. Schliesslich sind Hände und Füsse nötig, ein klassischer italienischer Scrambler, so wie er in so vielen Skyraces in Italien zu finden ist. Steil, aussichtsreich und Spass machend, obwohl das Herz kaum nachkommt mit Schlagen und Pumpen.

 

Oben, kurz unter dem Gipfel wartet dann die nächste Hütte, wo die leeren Speicher aufgetankt werden können oder einfach nur die Aussicht genossen werden kann. Die ist heute nämlich phänomenal, wir sehen bis zum Mont Blanc Massiv im Nordwesten, rechterhand Monte Disgrazia in strahlend weissem Kleid. Toll!

 

Um die Runde zu beenden wählen wir den Weg Nr.8, zum Passo dell Giuff, ein schmaler Steig, der doch einige anspruchsvolle Stücke beinhaltet. Auf den Wiesen der Piani Erna legen wir eine längere Rast ein und lassen die Sonne auf uns niederbrutzeln. Denn der nächste Abschnitt verlangt abermals höchste Konzentration: Wurzeln, Steine und schottrige Passagen in steilen Serpentinen, erst ab der Strasse, also auf den letzten Metern zurück zum Ausgangspunkt, darf dann so langsam das Hirn auf Siesta-Modus umstellen...

Unterkunftstipp: B&B Partenza Funivia. Super freundliche Wirtsleute, ein tolles Preis-Leistungsverhälniss und ein reichhaltiges Frühstück direkt am Ausgangspunkt zum Resegone gelegen!

Strecke auf Strava: 

Auf den Spuren vom Resegup

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