Gräfimattstand im Melchtal

Im schattigen Talgrund am Engstibach starten wir vier (Klaus, Norbert, Florina und Patricia) unsere Erkundungsrunde hoch zum Gräfimattstand. Je nach Schneeverhältnissen würden wir unsere Strecke anpassen müssen. Zum Glück wählten wir die Sonnseiten, in der steile Wiesenhänge mit mehr oder weniger weglosen Abschnitten schnell Höhe gewinnen liess und wir die ersten Sonnenstrahlen frühzeitig zu Gesicht bekamen.

 

Immer wieder führt der Anstieg über Forststrassen, so dass kurzes Verschnaufen möglich war, bevor die Wanderwegmarkierung uns abermals über schmale Trails in grossen Bögen hinauf zum Grat schickt. Dort erwartet uns erstmalig ein grandioses Panorama, das Nebelmeer zu Füssen. Traumabschnitte folgen nun Schlag auf Schlag, Schmal und ausgesetzt, dann mal wieder südseitig knapp unterhalb der Gratkante durch lichten Wald. Je mehr Höhe wir gewinnen, desto mehr tauchen wir plötzlich in 2 Welten ein. Die eine schattig und weiss, die andere bunt und sonnenbeschienen.

 

Am Gräfimattstand weht uns ein kühler Wind um die Ohren, rasten ist an einem anderen Platz angesagt. Nach kurzer Routenbesprechung mit einem Einheimischen wählen wir den Abstieg über den Gräfimattgrat entlang und weiter zur Arvihütte. Der Mann hatte Recht, stets folgen wir den sonnenbeschienenen Hängen und umgehen grosszügig den steilen, schattigen Kessel nordwestlich des Grafimattstandes.

 

Über Eggi, Reismatt und Schwanderblacki, Stock, den Spitzenwald und schliesslich die Fahrstrasse erreichen wir nach ausgiebigen 23,5km wohlbehalten und mit einem Lächeln auf den Lippen das immer noch schattige Engstibach, wo wir unser Auto parkten. Wir kommen wieder, da oben am Grat entlang gibts noch vieles auszukundschaften!!!

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