Schnebelhorn Panoramatrailhalbmarathon

Sue Hofer berichtet von ihrer Teilnahme

1. Schnebelhorn Panoramatrail

 

Als glückliche Gewinnerin des Startplatzes für den 1. Schnebelhorn Panoramatrail war ich sehr motiviert, mich am 23.September 2017 mit einer guten Leistung für den Startplatz erkenntlich zu zeigen.

 

Die Vorbereitungen verliefen leider nicht ganz wie geplant. Aufgrund von Problemen mit Knie und Hamstrings musste ich einige Wochen kürzertreten und mir kurz vor dem Wettkampf ernsthaft überlegen, ob ich überhaupt teilnehmen kann.  Dank dem Einsatz meines persönlichen Physiotherapeuten stand ich dann am Samstagmittag zuversichtlich am Start. Meine Ambitionen musste ich zurückschrauben. Genuss stand jetzt im Vordergrund, und das Ziel, den Lauf möglichst schmerzfrei hinter mich zu bringen.

 

Im kleinen Toggenburger Dorf Mosnang treffen immer mehr Läuferinnen und Läufer ein. Hier und da treffe ich auf bekannte Gesichter, leider auf keine Trail maniacs. Das Wetter ist perfekt. Es ist spürbar wie engagiert sich die LR Mosnang dem heutigen Laufevent widmet. Alles bestens organisiert.

 

13.00Uhr, es geht los. Die Halbmarathonstrecke startet im Zentrum von Mosnang und führt in einem Rundkurs über das Schnebelhorn (1278müM – höchster Punkt Kt. ZH) wieder zurück nach Mosnang. Die ersten Kilometer sind cuppiert und verlaufen über Asphalt und Forststrassen. Bei Kilometer 8.5 beginnt mein Herz höher zu schlagen. Der erste Trail ist in Sicht. Wir laufen jetzt auf schönen Wiesentrails mehr und mehr dem Schnebelhorn entgegen. Unterwegs immer wieder Zuschauer, welche uns kräftig anfeuern, klatschen und „Supor“ rufen. Ich, selbst Ostschweizerin, muss immer wieder schmunzeln. Auch Klänge von Alphörnern begleiten uns auf der Strecke. Einfach wunderbar, und auch meinem Körper geht’s super.

Nur noch 50m bis zum höchsten Punkt. Plötzlich, ein kurzes Zwicken in meiner Wade. Ich laufe vorsichtig weiter und erreiche das Schnebelhorn, wo mich ein Krampf in der rechten Wade zu Boden zwingt. Sofort werde ich betreut und mit Gel und Traubenzucker versorgt. Nach einigen Schmerzsekunden neben dem Gipfelkreuz, geht’s weiter. Ganz vorsichtig und voll konzentriert nicht mehr Vorfuss zu laufen. Die Strecke hier ist absolut traumhaft. Nach dem Schnebelhorn beginnt der eigentliche Panoramatrail: 5km Trail mit wunderbarer Weitsicht. Auch anspruchsvolle Trails sind vorhanden und ich bereue einige Male, dass ich in der Vorbereitung nicht öfters mit der Downhill Queen Patricia unterwegs war ;-).

Nach 2 Stunden 20 Minuten erreiche ich mit angespannter Wade, ansonsten aber gesund und munter das Ziel.

Herzlichen Dank für den Startplatz und das schöne Erlebnis!

 

Fazit:

Ein wunderschöner Lauf. Die Trails beginnen erst nach gut 8 Kilometer, was ich etwas schade fand. Der grosse Vorteil daran ist jedoch, dass man sich bis dahin im Feld positionieren kann, dass die Trails im eigenem Tempo gelaufen werden können und wenig Staus entstehen.

Auf der Homepage der LR Mosnang findet man ein schönes Werbe-Video, des Panoramatrails, welches Worten endet, die ich ebenfalls unterschreiben würde:

„Mer verspreched eu, wenn er do mol gstartet sind, wird’s nöd sletschtmol gsi si“.  

 

http://www.lrmosnang.ch/schnebelhorn-panoramatrail 

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