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Rigi Snowrun am Ostersonntag

Wer hätte das gedacht, dass am 1. April die Rigi unter einem weissen Festtagskleid sich verstecken wird? Nein, kein Aprilscherz! So viel Schnee wie am Ostersonntag haben wir diesen Winter noch gar nicht an der Rigi gesehen...dementsprechend mühsam war das Vorankommen. Entweder verpuffte die Energie im Pulverschnee, oder aber wir schlitterten auf dem anfangs matschig-ausgetretenen Pfad dahin. Mit Sturmstärke in der Gipfelregion umhüllte uns ein durchaus arktisch anmutendes Lüftl, dass Patricia fast erfrieren liess. "Trailrunnerin erfroren an der Rigi", nunja, auf diese Schlagzeile waren wir nicht besonders scharf und verkürzten unseren Snowrun auf ein einfaches Up and Down ohne Umweg über Rigi Klösterli. Zum Glück gibts auf Höhe Rigi Staffel den beheizten Warteraum mit Kaffeautomat (nimmt sogar Kreditkarten und man kann mit dem Handy zahlen...sehr vorbildlich modern!), wo ein Schoggiosterhäsli dran glauben musste. Das Wissen um die Tatsache, dass viel Schnee im Aufstieg zwar mühsam, im Downhill aber umso spassiger ist, lockte uns nach der Kaffeepause wieder raus ins Freie. Ein Fullspeed-Downhill folgte.

Zum krönenden Abschluss schauten wir bereits zum zweiten Mal in die Gelateria Dolce Amore in Küssnacht, die besonders gute Dinkelgebäcke und Grand Cru Schoggi zu bieten hat. Wem es nach einem Rigilauf also auf was Süsses gelistet, dem sei dieser Zwischenstopp vor der Heimreise wärmstens empfohlen! 

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