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Monday Funday Üetliberg Trailcrew

Wie so oft heisst es im Leben: Schweinehund überwinden und ab in die Kälte. Dabei denke ich schon auf den ersten Metern, nach unserem etwas verspäteten Start, nicht mehr an die Kälte. Im Schein der Stirnlampen dampft der Atem, munteres Geplapper durchdringt die dunkle Nacht. Die Gruppe ist zügig unterwegs, der erste Anstieg zum Albisgüetli wird weggesteckt, als ob wir nur eine kurze Runde drehen würden. Aber im Gefecht des Geschwätz, nach der Weihnachtspause gibt es viel zu erzählen, vergesse auch ich mich zu zügeln und presse ein paar abgehackte Sätze hinaus in den Tumult. 20 Trailläufer! Das ist definitiv neuer Rekord für den ohnehin eh schon immer gut besuchten Montag Abend. 

 

Ich bin erstaunt, wie gut sich die Gruppe mittlerweile kennt, wie viele Bekanntschaften geschlossen wurden und was man sich so alles zu erzählen hat, unter Kollegen, unter Freunden. Zweckgemeinschaft? Fehlanzeige. Klar verbindet uns das Laufen, klar lieben wir alle verwinkelt, verwurzelte Wege und krasse Downhills. Aber was uns noch mehr zusammenhält, ist diese positive Gemeinschaft. Die Community. Die Crew. Seit meinem Umzug ins Berner Oberland, stosse ich nur noch selten zur Üetliberg Truppe dazu, umso mehr die Freude, wenn ich die Mannschaft, die stetig wächst, wiedersehe. Neue Gesichter,  die schon bald zu den alten Hasen gehören werden, haben sich auch an diesem Abend unter die Crew gemischt. Die Begeisterung steht ihnen ins Gesicht geschrieben. Die kommen wieder, keine Frage.

 

Und auch ich werde wiederkehren. Die weite Anreise von Aeschi b. Spiez auf mich nehmen, den Schweinehund überwinden. Doch nur ganz kurz, aufrappeln, meine 7 Sachen packen und die überfüllte Zugfahrt antreten. Dabei weicht der Alltagsstress immer mehr der Vorfreude, alte und neue Bekannte wahrhaftig zu begegnen, nicht nur via Internet und Social Media. Nein, in Live, in Natura. Es gibt viel zu erzählen,....

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