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So

18

Jun

2017

Vrenelisgärtli Traverse

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Sa

10

Jun

2017

Scenic Trail 2017

"It's the people with you that make the difference!"

 

Denn in so kunterbunter Gesellschaft kann das Scenic Trail Wochenende nur ein heiden Spass werden, egal ob der Einzelne seine Leistung punktgenau am Rennen abrufen konnte oder eben nicht. Die Strecke war heiss und nicht jeder kam mit den tropischen Bedingungen zu recht. Patricia und Steen mussten kapitulieren, der Rest der Crew rockte famos über die 27 und 54 Km Strecke. Andrea durfte sogar den Sieg beim K27 mit nach Hause nehmen, Kathleen den dritten Platz beim K54 und Maja den 5. Rang. Meine Herren, was war da los? 

 

Der Scenic Trail hatte sich bereits letzte Austragung in unsere Herzen gebrannt, somit war klar, wir kommen dieses Jahr wieder. Dass die trail-maniacs dann mit fast 20 Startern anreisten und sogar zu 11 sich eine Unterkunft teilen würden, damit hatte wohl niemand gerechnet. Logistisch herausfordernd, aber auf der Spassskala ganz oben anzusiedeln, verbrachten wir 2 1/2 Tage gemeinsam im Ticino. Vom Pizzaessen über Poolparty in der eiskalten Verzasca, Tischtennisturnier und ausgedehnter Frühstückssession, stundenlangen Gesprächen über Trailausrüstung und Training, das internationale Team konnte nach diesem Wochenende nicht nur einen heftigen Muskelkater in der Beinmuskulatur spüren, auch die Lachmuskulatur dürfte überstrapaziert worden sein.

 

Überhaupt stand der Scenic Trail so ganz und gar im Zeichen der Community. Ob auf der Strecke oder nach dem Rennen, immer wieder durften wir alle Bekanntschaften machen mit Leuten, von denen wir bereits den Namen kannten, aber der Person noch nie persönlich begegnet sind. Schön, wenn hinter der ganzen social media und Portal-Welt reale Gesichter zum Vorschein kommen...

 

Herzlichen Glückwunsch nochmals euch ALLEN, ihr ward grossartig!

 

 

Danke auch an alle Fotografen, die uns hier ihre Bilder zur Verfügung gestellt haben!

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Sa

03

Jun

2017

Engadiner Traumtrails

Val Roseg

 

Bei der Brücke in Pontresina nahe des Bahnhofes geht es los. Wer die Augen offen hält, startet schon gleich auf schönen Pfaden, wer lediglich der Wanderwegmarkierung folgt, findet sich auf breiten, gepflegten, mit dem Kinderwagen passierbaren Wanderwegen. 7km geht es mehr oder weniger eben taleinwärts bis zum Hotel Roseg, wo sich das Tal öffnet und die Sicht auf die Gletscher im Talkessel frei wird. Doch bereits der "Warmup" ist nett, das Rauschen des Wassers begleitet dich stets, es gilt auf einige Wurzeln und Steine aufzupassen und auch mal einem Wanderer auszuweichen.

 

Spätestens ab dem Hotel Roseg fängt es dann aber so richtig an Spass zu machen. Der perfekt angelegte Wanderweg hinauf zur Coazhütte bringt nicht nur ein paar Höhenmeter und damit tolle Aussicht, sondern auch Abwechslung mit grossen Blöcken, kleinen Bächen, Blumen am Wegesrand und diesem wunderbaren Blick auf Piz Bernina und Piz Roseg. Später dann rücken die zerklüfteten Gletscher oberhalb der Coazhütte ins Blickfeld und der Wanderweg verläuft relativ eben auf einer Höhenschichtlinie.

 

Leider sind bei uns noch einige weiche Schneefelder zu queren, die den Lauffluss unterbrechen und nasse Füsse bescheren, inklusive vitalisierender Beinkühlung. Wir beschliessen daher bei der Abzweigung hinunter zum türkisfarbenen Gletschersee zu rennen und nicht bis zur Coazhütte uns vorwärtszukämpfen.

 

So wunderbar laufbar bis hierher die Strecke war, umso anspruchsvoller wird der Downhill hinunter zum See. Wir müssen Tempo rausholen, die Felsen sind glatt poliert und glitschig. Am See erwartet uns ein kleiner Beach. Wahnsinn! Raus aus den Schuhen und hinein ins Eiswasser!

 

Was danach folgt sind Traumtrails vom Feinsten! Entlang des Sees und hindurch durch das Delta. Wow, yippiiieehhh! Flowtrails ohnegleichen!

 

Ab dem Hotel Roseg dann Fleissaufgabe, die 7km wollen wieder hinausgejogged werden, aber es gibt definitiv grässlichere 7km! Mit dem Rauschen des Baches und dem guten Duft des Waldes verfliegen auch diese relativ flachen Kilometer im Nu.

Muottas Muragl - Alp Languard

 

Auf den Spuren des Engadin Ultraks wandeln wir heute. Zugegeben in verkehrter Laufrichtung und ohne die Höhenmeter zur Capanna Segantini. Aber wir wollen es heute einfach nur speedig krachen lassen. Mit der Standseilbahn geht es hinauf auf Muottas Muragl und sogleich mit leichtem Höhenverlust hinein auf die Pontresiner Superflowtrails.

 

Genau richtig vom technischen Anspruch her kannst du auf diesem Abschnitt zur Alp Languard deinen Trailspeedrekord knacken. Ungläubig stelle ich fest, dass ich gerade schneller unterwegs bin, als ich fähig bin auf irgendeiner Strasse zu rennen! Mit minimalem Höhenverlust läuft es sich so schnell die Automatismen schalten können. Nur fliegen ist schöner oder bin ich vielleicht bereits abgehoben?!? Jedenfalls fühlt es sich so an, die Füsse tuschieren minimal den Boden, die Schrittlänge auf das weiteste, was möglich ist, ausgefahren.

 

Ab der Alp Languard hängen wir die kleine Zusatzschlaufe Richtung Capanna Paradis an, bevor es in einem rasanten Downhill hinunter nach Pontresina geht. Im Val Roseg regnet es bereits, doch hier, auf der Sonnenseite Pontresinas hält der Wind die Wolken fern. Mit der Sonne im Gesicht und einem breiten Grinsen gehts zurück zum Auto.

 

 

Pass Suvretta

 

Im Bereich des Corviglia Skigebietes gibt es nicht sonderlich viel zu bestaunen ausser hässlichen Skipisten. Doch wenn man gleich ab der Signalbahnstation den breiten Weg nach links einschlägt, kommt man kaum in Berührung mit dem Skigebiet. Fein zum Warmwerden und einlaufen geht es relativ eben hinüber zur Alp Suvretta und spätestens ab hier darf man ins Trailparadies eintauchen. Immer schön laufbar folgen wir dem Wanderweg zum Suvretta Pass hinauf. Begleitet vom Wasser, zum Glück nicht von oben. Denn gerade just in dem Moment tut der Himmel rund um uns auf und macht der Sonne Platz. Die frisch angezuckerten Berge glänzen in einem grellen Weiss uns entgegen.

 

Die Goretex-Schuhe waren eine gute Wahl am heutigen Tage. Der Pass Suvretta ist noch schneebedeckt und der Altschnee völlig durchnässt, so dass wir mehrmals einbrechen und mit den Füssen im Bach stehen. Ein feiner Höhentrail führt unterhalb des Piz Nair zurück ins Skigebiet, wo leider wieder einmal eine Fleissaufgabe folgt. Zurück zur Signalbahn durchs Skigebiet manövrieren. Es gibt sicherlich besseres als Wanderweg im Skigebiet, aber nun ja, der Rest war es auf jeden Fall wert!

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So

28

Mai

2017

Chamonix, Lac Blanc

Vom Col du Montets zum Lac Blanc

Der Sommer hat auf der Südseite der Aiguilles Rouges bereits Einzug gehalten, auch wenn die flachen Passagen über 2000m noch immer Schneereste aufweisen. Es darf also wieder mit den zahlreichen und fast schon zahmen Steinböcken und Gemsen im Gebiet gerockt werden!

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Mi

17

Mai

2017

Rigi Abendrun

Mit Start um 19:30Uhr bei der Seebodenalp laufen wir an der Rigi in den Sonnenuntergang. Und dieser ist heute ganz phänomenal schön. Kein Lüftchen weht, es ist hochsommerlich warm. Immer wieder kommt der Gedanke in mir auf, dass das schon ein Privileg ist, noch am Abend nach der Arbeit den Alltag bei einem Berglauf hinter sich lassen zu können. Und dafür bin ich sehr dankbar. Besonders, wenn man solch traumhafte Abende gemeinsam in der Gruppe, mit Gleichgesinnten teilen und geniessen kann!

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So

14

Mai

2017

Ticino Trails, Vallemaggia

Wie oft sind wir schon auf den Granitbänken draussen vor der Pizzeria Bellariva in Gordevio beim TCS Camping gesessen und haben dort oben hinaufgeschaut! Jetzt war es an der Zeit die Gunst der Stunde zu nutzen, denn unsere Unterkunft lag direkt am Fusse des langen Hanges hinauf zur Alpe Pizzit.

 

Wie so oft im Tessin, enttäuschte uns auch dieses Mal die Trailauswahl nicht. Wilde, einsame Pfade mit ordentlich Höhenmetern, manchmal vielleicht einen Tick zu verwachsen, aber für schnelle Trailautobahnen brauchen wir auch nicht extra ins Tessin fahren, die gibt es vor der Haustüre. Nein, wer im Tessin rennen will, der muss anspruchsvolle, kräftezehrende Trails lieben. Und Steine. Und Wiesen. Und Buchen- und Kastanienwälder. Hier steht ein Hauch von Abenteuer auf der Tagesordnung, Natur pur.

 

Obwohl wir eine Runde entlang weiss-rot-weiss markierter Wanderwege gewählt haben, begegnen wir keiner Menschenseele! Lediglich ein Gleitschirmflieger dreht seine Runde über uns in der Thermik. Gewitterwolken türmen sich heute massiv auf, die Luft ist schwül und mit Feuchtigkeit nahezu gesättigt. Uns drückt es den Schweiss beim Anstieg zur Alpe Pizzit aus den Poren. Schweissgebadet trifft es vorzüglich. Satte 1400Hm am Stück galt es zu bewältigen, die nach oben hin immer steiler wurden und einem Vertical glichen.

 

Bis zum Costa della Motta sind es nur noch wenige Höhenmeter, dann zweigen wir ab auf dem Panorama-Höhenweg, vorbei an der Alpe di Valaa hinüber zur Alpe Nimi. Leider ist die Capanna noch nicht geöffnet, wir genehmigen uns trotzdem einen kurzen Halt. Bis Aiarlo di Dentro geht es im leichten auf und ab weiter, teilweise sogar recht ausgesetzt, jedenfalls aber immer anspruchsvoll zum Rennen.

 

Die Wolken werden dunkler, wir verlassen die Höhe und halten uns ab nun talwärts. Wenn du glaubst, die Trails bis hierher waren schmal, dann warte ab, was nun folgt! Von Rennen keine Spur, eher ein Traben und Joggen und Plumsen. Über Mella und Malai geht es nach Boschetto, wo der Wanderweg endlich wieder etwas Form annimmt. Steinplatten ziieren den Weg, wie auf einer endlosen Treppe gehts bis ins Tal hinab nach Gordevio zurück. Wow, was eine beeindruckende Runde!

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Fr

12

Mai

2017

Salomon Trail Station Zürich

Eine gelungene Mischung aus Materialtest, Workshop und Communityrun, so präsentierte sich uns die Auftaktveranstaltung der Salomon Trail Stations am Üetliberg, welche in Summe 3 Termine im Mai umfasst. 30 begeisterte Trailläufer, die bei regnerischen Verhältnissen sich auf die ultimative Schlammschlacht am Üezgi begeben wollten, mit viel Testmaterial an den Füssen, am Rücken und am Handgelenk. Denn Salomon stellte mehrere Schuhmodelle zur Verfügung, Suunto Spartan GPS-Uhren, sowie Salomons Toprunningrucksäcke.

 

Nach einer kurzen Einführung durch Gabriel Lombriser, dem Community-Manager von Salomon Schweiz, am Salomon-Stand auf dem Parkplatz Friesenberg teilten wir uns spontan in 2 Gruppen, die Flotteren und die Geniesser. Viele trail-maniacs sind erschienen, was die folgenden 1,5h umso witziger werden liess. Wir schlitterten über die Mega-Matsch-Autobahnen, die Flow-Trails am Üezgi, immer wieder unterbrochen durch sehr lehrreiche Einheiten, wie man richtig bergauf und bergab rennt. Johan Böni, der Guide der etwas flotteren Truppe, unterwies uns besonders im Downhillen und pushte die Gruppe auf ein Höchstmass an Motivation, so dass wir in Summe ständig etwas zu lachen hatten, weil es mal wieder jemandem die Füsse unerwartet wegriss, er eine Piurette drehte oder in sonstiger Abflugsform Anwärter auf die höchste B-Note des Abends werden wollte.

 

Bis zum Ende blieb jedenfalls niemand trocken, Schuhe, Beine, Hosen, Hände, ja bis ins Gesicht, alles dreckig und matschüberzogen, geilo!!! So muss Traillaufen in der Gruppe sein! Vielen Dank an die beiden Guides Gabriel und Johan, vielen Dank an Salomon Schweiz für die gelungene Veranstaltung! Zum Glück gibt es noch 2 Termine und hoffentlich im Herbst oder nächster Jahr wieder?!? Wir sind auf jeden Fall wieder mit von der Partie!!!!

 

Infos unter:

Bilder von Jeff:

Bilder von Salomon Running Schweiz:

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Mi

10

Mai

2017

Gnipen Vertical

Ein toller Trainingsberg für noch schnell am Abend Höhenmeter zu fressen. 1000 sind es nämlich ganz genau und bei einer Wegstrecke von unter 5km könnt ihr aus ausmalen, dass einem da nichts geschenkt wird. Extrem verwurzelter Wald zu Anfang mit einer kurzen Unterbrechung zum Verschnaufen, bevor der 3. Abschnitt steil, steiler, am steilsten sich auftürmt. Das verdammte Gipfelkreuz will nicht näher kommen...Zum Glück eröffnet sich dem Läufer nach oben in ein schönes Panorama auf den Lauerzer See und die Mythen.

 

So stehen wir drei, Jeff, Harry und Patricia, nun dort oben im tobenden Föhnwind und bestaunen die untergehende Sonne hinter der Rigi. Wow! Was eine Entschädigung für die vergossenen Schweisstropfen beim Anstieg! Leider rennt uns die Zeit davon, Stirnlampen haben wir keine mitgenommen und auch sonst nix. Light and Fast. So laufen sich die letzten 400Hm durch den dichteren Wald dann noch recht speziell hinab nach Goldau, so ganz ohne Licht. Aber auch das hat seinen Reiz...

 

 

Montag, 15.05.2017

Nicole und Simon

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Sa

29

Apr

2017

Beigua Naturpark, Trailrunning mit Meerblick

Auf dem Weg nach Finale Ligure passiert man zwangsläufig den Naturpark Beigua, meistens lässt man ihn leider rechts liegen. Dabei ist dieser Naturpark von der Autobahnausfahrt Arenzano in wenigen Minuten zu erreichen und sogar ein Trailevent findet dort jährlich statt. Hinter diesem unscheinbaren Gebiet mit seinen anspruchsvollen Wiesentrails und unzählig schmalen Trampelpfaden verbirgt sich wahrlich ein Paradies. Nicht zu unrecht wurde das Gebiet in einen schützenswerten Naturpark umgewandelt.

 

Wir starten bei den Casa Soprane, Parkplätze sind Mangelware, aber in irgendeiner Kurve findet sich dann meistens doch noch ein Plätzchen. Und sogleich folgt der Wanderweg steil bergan durch wie in der Sauna duftende Kiefernwälder. Der Boden ist mit langen Nadeln übersäht, trocken und die Hitze staut sich. Die ersten Schweissperlen fliessen bereits in Strömen nach nur wenigen Höhenmetern.

 

Dann folgen wir der Direttissima auf den Monte Agentea, die Stella Bianca Route. Der Pfad wird immer steiler und unwegsamer, keine Ahnung, wie es Harry schafft noch immer zu joggen, ich bin schon lange im Hände-auf-die-Oberschenkel-Modus. Nach gut der Hälfte des Anstieges schliesslich eröffnet sich uns ein gewaltiges Panorama auf das stahlblaue Meer und eine erfrischende Bise empfängt uns. Das Terrain wird von Wiesen abgelöst, einzelne Felsen bringen Abwechslung in den Untergrund. Knorrige, vom Wind geberstete Bäume stehen vereinzelt herum, wie ein Monument thronen sie hier oben 1000m über dem Meer.

 

Die Aussicht von der Gipfelmadonna des Monte Agentea ist fantastisch, doch der Blick auf den Weiterweg lässt uns nicht lange pausieren. Endlose Trails warten Richtung Monte Reixa, nicht umsonst geht hier auch der bekannte Weitwanderweg Via Alta Ligure entlang. Einfach toll diese unzähligen Grüntöne und dann immer dieser unbeschreibliche Blick aufs Meer, für uns Bergläufer so fremd.

 

Nach den flowigen Trails auf und über den Monte Reixa nehmen wir die Verfolgung auf zum Passo della Gava. Ruhe kehrt ein, einsame Traumwanderwege, die schmal und anspruchsvoll sind. Grün schillernde Steine ziieren den Weg, wow, solche Trails haben wir definitiv noch nicht unter den Sohlen gehabt. Schlichtweg beeindruckend. Ab dem Übergang Passo della Gava folgen wir einem schmalen Pfad Richtung Monte Agentea zurück, der bald aber schon etwas breiter und somit besser laufbar wird. Ein Höhenweg, der nochmals 200HM von unseren bereits ermüdeten Beinchen fordert. 

 

Ein Bach bringt die ersehnte Erfrischung, wir kippen lächzend nach Wasser die Softflasks eine nach der anderen in unsere ausgetrockneten Kehlen. Das tut gut! Dass die letzten Meter auf der bereits bekannten Stella Bianca Route nochmals zäh und wenig laufbar sind, da zu schmal und anspruchsvoll, stört uns schliesslich weniger. die flowig coolen Trails haben wir ja bereits zu genüge rennen können...am Auto dann schlägt die Uhr fast 22km und 1500Hm, eine Wahnsinnsrunde!

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So

16

Apr

2017

alpines Trailrunning hoch über Lecco

Die Traversata Alta e Bassa der Grigna lässt gerade Anfang der Saison das Trailrunnerherz höher schlagen. Ziemlich alpine Abschnitte warten auf den Begeher, aber auch eine Menge klassisch flowig trailiger Wege, für Abwechslung und wunderschöne Ausblicke ist jedenfalls gesorgt. Und mit dem Rifugio Broschi am Gipfel der Grigna Settentrionale lassen sich die Energiespeicher auf halber Strecke wieder auffüllen, immerhin sind vom Piani Resinelli gut 20km und 1900Hm zurückzulegen.

 

Überhaupt, Trailrunning rund um Lecco steht hoch im Kurs. Sportlichen Wanderern und perfekt durchgestylten Trailläufern im neusten La Sportiva Gewand begegnet man immer wieder, es wird freundlich gegrüsst, Trailläufer und Wanderer gehen respektvoll miteinander um. All zu oft kommt man sich fast wie bei einem Wettkampf vor, es wird angefeuert und motivierend zugeredet, langsamere Leute treten zur Seite und machen gerne den Weg frei.

 

Die Region Lecco ist natürlich auch geprägt von zahlreichen Bergläufen und Trailwettkämpfen, da gibt es das Resegup, das Zacup Skyrace, das Esino Skyrace, die Troféo Dario e Willi, den Giir di Mont und und und.... 

 

Wir fühlten uns jedenfalls mal wieder pudelwohl bei den Italienern, Traillaufen am Comersee ist eben nicht nur Sport sondern auch Lebensgefühl. 

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Mo

13

Mär

2017

Rossberg Traverse

Frühlingsgefühle. Endlich wieder kurze Hosen tragen und bei einer Rast am höchsten Punkt trotz verschwitztem Shirt nicht mehr frieren müssen. Jawoll, so macht Trailrunning Spass!

 

Auch wenn in den Schattenhängen und auf Graten sich der Schnee noch hartnäckig hält und immer wieder die Füsse nässt, das Grün überwiegt in den Voralpen, besonders auf der "sunny side of life", also der Südseite. Geht raus, nutzt die Hochdruckphase und lasst eure Wangen goldig bräunen, so ein Voralpentrailrun macht echt Lust auf den kommenden Sommer!!!

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So

05

Mär

2017

Snowrun an der Rigi

Vielleicht der letzte Snowrun der Saison an der Rigi? Schon möglich, immerhin ist es Anfang März...wie auch immer, jedenfalls genossen wir Vier (Harry, Jack, Michel, Patricia) das sonnige Zeitfenster am Sonntag und die ungewöhnlich menschenleeren Verhältnisse an der Rigi. Obwohl der Skilift lief, die Zubringerbahnen alle in Betrieb sind, die Sonne schien, nix los an der Rigi und auf ihren präparierten Winterwanderwegen.

 

Wir verliessen ab Rigi Staffel die ausgetretenen Pisten und hatten zwar mächtig zu kämpfen im teils tiefer als erwarteten Schnee, in den man ohne Vorankündigung mal einbrach, dann wieder tragend ein lockeres Fortbewegen ermöglichte, aber mit ein paar Verschnaufpausen zwischen den knackigen Anstiegen liessen sich auch diese Passagen für uns Vier bewältigen.

 

Am Gipfel des Dossen dann Rundumsicht geniessen, quatschen, Energiespeicher auffüllen. Den Rückweg über die ganze Hügelkrete entlang schenkten wir uns, für heute nahmen wir lieber mit der präparierten Winterwanderwegpiste vorlieb, die mehr oder weniger ebenmässig um die Hügel herumführt. So gibts auch genügend Zeit zum Quatschen was bei den schweisstreibenden Anstiegen ja oftmals zu kurz kommt. Soll ja ein trail-maniacs Ausflug sein, also ein gemeinschaftliches Event, wo eben auch der Austausch und Spass im Vordergrund der Aktivität steht und nicht nur das stoische Durchbeissen...

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So

26

Feb

2017

Snowrun Rigi

Wenn man ohne grosse Erwartungen startet, dann wird man meistens überrascht sein, wie gut sich alles fügt. So auch an diesem Tag, in den wir mit einem gemütlichen und ausgiebigen Frühstück gestartet sind, da die Wetterprognose für diesen Tag eher durchwachsen war. Doch ein Blick auf die Webcams verrät, die Sonne blinzelt bereits durch die dichten Schleierwolken durch, wir müssen raus in die Berge.

 

Die Rigi liegt da auf dem Weg in die Berge praktisch vor unserer Haustüre, da führt also kein Weg vorbei und somit finden wir uns auch heute wieder auf der holprigen Strasse hinauf zur Seebodenalp. Dem Ausgangspunkt für viele Möglichkeiten an der Rigi, ohne die kostspielige Standseilbahn benutzen zu müssen. Mit einer geschlossenen Schneedecke ab der Seebodenalp erwartet uns ein Snowrun, so wie wir ihn lieben. Eine ausgetretene Spur, griffiger Schnee und mit unseren Schneeketten an den Füssen können wir sogar Vortrieb erzeugen, ohne dass bei jedem Abdruck sämtliche Energie verpufft. Das spart Kraft, das motiviert.

 

Auf Staffel, wo der erste zackige Anstieg endet, entscheiden wir uns für heute auf den touristischen Gipfel zu verzichten und hinüber über den Rotstock Richtung Scheidegg zu joggen. Eine Schneeschuhspur leitet am Rotstock entlang, manchmal brechen wir unerwartet im Schnee ein, doch spätestens der Downhill auf der sulzigen alten Piste entschädigt für die Mühen des Aufstieges. Wir nehmen nun alle Erhebungen mit, auch wenn kein präparierter Wanderweg hinüberführt, Spuren hat es zu Hauf und irgendwie macht genau das gerade Spass, in tiefen Tritten keuchend an Höhe zu gewinnen um diese in einem rasanten Downhill gleich drauf wiederrum verpuffen zu lassen. Der Anstieg auf den Dossen allerdings zehrt dann doch gehörig an den Kräften und lässt sich für uns nicht mehr so einfach hnaufjoggen. Wir switchen auf Gehen um. Schade, aber in diesem Fall das einzig richtige um nicht vorab schon sämtliche Energiespeicher zu entleeren.

 

Die Aussicht am Dossengrat ist fantastisch, mit dem Wolkenspiel besonders faszinierend und wie sich dieser so entlang schlängelt errinnert er fast an den Biancograt im Miniatürformat. Spielerisch tänzeln wir an ihm entlang, geniessen Schritt um Schritt und entscheiden uns am Umkehrpunkt Hinter Dosse sogar nocheinmal den kräftezehrenden Anstieg zurück zum Gipfelkreuz auf uns zu nehmen, anstatt den planierten Wanderweg auf gleicher Höhe zurück zu nehmen. Die letzten Meter hinauf über Wölfertschen und Staffel ziehen sich dann doch noch und wir sind froh, als wir es schliesslich einfach nur noch laufen lassen können...

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Di

21

Feb

2017

Laufsportforum 2017 in der Schulthess Klinik Zürich

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Traillauf-Community

Skyrunning Verein

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Zürich/Zentralschweiz

 

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