Blog : Wettkampf 2014

Sa

11

Okt

2014

Les Défi du Jubilé

Timon berichtet:

Défis-plus (Lisa Mehl, Timon Abegglen) / Défis-7 (Patrick Riekert)


Alle Jahre wieder, nun zum dritten Mal für mich und insgesamt zum neunten Mal überhaupt, findet im Herbst dieser sympathische, wundervolle Lauf statt. Eine perfekte Gelegenheit, um nochmals seiner Leidenschaft zu frönen und ein paar knackige Waldtrails zu rocken.
Mit Lisa Mehl durfte ich im Vorfeld bereits auf diesen ihren ersten Ultra-Lauf während 12 Wochen hinarbeiten und sie auf diesen Anlass coachen. Also waren meine Prioritäten in diesem Jahr weniger auf mich fixiert. Jedoch nahm ich mir persönlich vor, bis Finhaut bei Kilometer 35 eine neue persönliche Bestzeit zu laufen und danach einfach mal zu schauen, was noch im Tank ist. Nach einer verletzungsbedingten "Zwangs-Pause" während des gesamten August hatte ich erst im September wieder mit meinem Training für den Marathon des Sables im nächsten April begonnen. Vier Wochen Training sind nun nicht gerade sehr viel, wenn man sich daran macht, 71 Kilometer mit 2530 Höhenmeter unter die Füsse zu nehmen.

Die Übernachtung vor dem Start im altehrwürdigen Kloster von St-Maurice gestaltete sich für unsere kleine Reisegruppe, wie bereits vor Jahresfrist, sehr angenehm. Ich habe dies bereits in meinem Bericht von vor einem Jahr beschrieben und muss es nun einfach nochmals erwähnen: Direkt an der Startlinie nächtigen zu können ist irgendwie extrem praktisch. Das ganze Umfeld des Laufes, alle Beteiligten, sind einfach sehr nett, zuvorkommend und es herrscht überall eine entspannte, familiäre Atmosphäre. Wir waren dieses Jahr etwas spät vor Ort und so verpflegten wir uns nur noch rasch, bevor wir direkt in die Schlafsäcke hüpften.

Aufstehen um 05:00 Uhr, Frühstück um 05:45 Uhr, Briefing um 07:40 Uhr (bei welchem wiederum geschätzt kaum die Hälfte der Starter anwesend waren; scheint irgendwie keine Pflichtveranstaltung zu sein) und dann, endlich, um 07:00 Uhr der Start in einen wundervollen Lauftag! Petrus schien ebenfalls läuferfreundlich gestimmt. Zwar blieben wir nicht von einigen Regenschauern verschont, jedoch waren die Temperaturen sehr angenehm. Da es die ganze Woche über trocken und warm gewesen war, war die Laufstrecke auch bei den etwas kniffligeren und potenziell rutschigen Waldtrails in hervorragendem, nicht komplett durchweichten Zustand und angenehm laufbar. Nicht selbstverständlich, in diesem Läufer-Sommer 2014.

Direkt nach dem Start folgen nach ein paar wenigen flachen Metern die ersten Höhenmeter beim Aufstieg nach Vérossaz. Ich nutze die ersten 500 flachen Meter und unterhalte mich kurz mit meinem Nebenläufer, Stephane Millius. Er ist der Vorjahressieger und weiss, wie man hier gewinnt. Er hat sich vorgenommen, von Défis zu Défis zu pushen und dann mal zu gucken, was dabei rumkommt. Er ist kein unbeschriebenes Blatt, konnte er doch bereits mehrere Podestplätze beim Trail des Dents-du-Midi feiern und beim Trail Verbier St Bernard (La Traversée) wurde er bereits guter Fünfter.
Obwohl ich weiss, dass man hier direkt nach dem Start auf die Tube drücken muss, läuft mir Stephane für meinen Geschmack doch einen Zacken zu flott und ich lasse ihn ziehen. Ich würde ihn heute nicht mehr zu Gesicht bekommen. Er gewinnt auch heute und würde mir bis ins Ziel eine gute halbe Stunde abnehmen.
Ich bleibe in meinem "Wohlfühltempo-plus-20-Prozent". Nach zwei Dritteln des Aufstiegs schaue ich zurück, kann keinen Verfolger entdecken und beginne ab da ein mehrheitlich einsames Rennen zu laufen. Als zweiter erreiche ich den ersten Verpflegungsposten in Vérossaz bei Kilometer 7. Die Stimmung am Posten ist bereits grossartig, ich verstehe allerdings kein Wort und habe es irgendwie auch eilig, weiter zu kommen.
Durch Wald und die nächsten Höhenmeter über traumhaft schöne Trails - durch den Forêt de Ceinteneire bis Mex - laufe ich in meiner eigenen Welt. Ich geniesse, wo ich langlaufe, sauge meine Umwelt förmlich auf. Die Beine sind leicht und locker, der Atem ist ruhig. Auf den Ohren Lynyrd Skynyrd's "Born To Run"; mein absoluter All-Time-Favorite-Song fürs Laufen. "I was born to run / Can't slow down / No regrets, I've been blessed / Born to run". - Hach, wäre Trailrunning nur immer so!

Nach dem Kontrollposten in Mex (Kilometer 12,5) gehts in schnellem Downhill hinunter nach Evionnaz (Kilometer 17). Noch immer kann ich hinter mir niemanden sehen. Das versetzt mich etwas in Erstaunen, allerdings denke ich auch nicht wirklich darüber nach, sondern geniesse das Laufen.

Bis Vernayaz (ca. Kilometer 22) folgt der Kurs dem Rhône-Tal flussaufwärts, ist flach und schnell. Dieses Jahr jedoch etwas leichter, da kein steifer Gegenwind das Vorankommen behindert. Die Zeit in der Ebene nutze ich und verpflege mich ausgiebig. Kurz vor dem nächsten Uphill werde ich von Etienne Pillonel eingeholt. Er meint, ich sei schnell und bringt mich damit zum Lachen. Immerhin läuft er hier noch eine ganz andere Pace. Er wurde in diesem Jahr beim Trail Ticino über 130km Fünfter und konnte in den letzten Jahren einige Podestplätze in seiner Alterskategorie erringen. Bis im Ziel nach 71km würde er mir total vier Minuten abnehmen können.
Ich finde einen dritten Platz im Rennen immer noch ganz okay, lasse Etienne ziehen und biege nun selbst rechts ab. Im letzten Jahr habe ich die nun folgenden Spitzkehren bis nach Salvan (Kilometer 27,5) gezählt. Deshalb wusste ich, dass die total 37 folgenden Serpentinen nach der dreissigsten etwas abflachen. Bis zur fünften lief ich durch, danach teilte ich mir die Kraft bis zur 22. oder 23. schnell marschierend ein und begann erst ab da wieder zu laufen. Beim Posten in Salvan wurde mir mitgeteilt, dass ich nur zwei Minuten zurück liege. Meine Taktik über die Serpentinen war für mich perfekt aufgegangen, denn ich konnte so viel Kraft sparen.

Die nun folgenden leichten Kilometer, stetig etwas berghoch, von Salvan bis Finhaut (bei Kilometer 35,5) brachte ich rasch hinter mich. Mein Ziel, bis hier neue persönliche Bestzeit zu laufen, hatte ich voll erfüllt (3:20:00h und damit ca. 20min schneller als bisher) und war entsprechend happy. Ich liess mir am Posten etwas Zeit, plauderte ein wenig und beschloss, nun ein paar Gänge gemütlicher weiter zu laufen. Ab hier wollte ich es geniessen, denn mir war bewusst, dass ich mit erst vier Wochen Training in den Beinen noch nicht das Stehvermögen haben würde, die gesamten 71 Kilometer mit dieser Pace durchzustehen.
Zudem folgte nun der berühmt-berüchtigte, bei Nässe extrem rutschige Downhill hinunter zum Fluss Le Trient. Beim Abstieg überholte ich ein paar Wanderer, die mich beim Überholen auf französisch fragten, ob ich alleine unterwegs sei. Ich brauchte ein wenig, die Frage für mich zu übersetzen und mein erst einige Serpentinen später gemurmeltes "oui" bekamen sie wohl nicht mehr mit. Ich hasse es, unfreundlich zu sein! Aber der Abstieg erforderte meine Konzentration. Auch wenn er leichter zu laufen war, als ich befürchtet hatte.
Unten angekommen folgte ich dem verwunschenen Märchen-Pfad entlang des Flusses und überquerte die beiden Holzbrücken im Spaziergänger-Tempo. Die Dinger sind rutschiger als Glatteis, und aus den vorangegangenen Jahren wusste ich, dass ich hier sehr vorsichtig sein musste.
Immer noch allein auf weiter Flur nahm ich die Bergaufpassage zum Tête Noire in Angriff. Ein unfassbar schöner, alter Wald, wo es über verwachsene Pfade steil nach oben geht. Den MP3-Player hatte ich mittlerweile längst verstaut; ich genoss die Stille um mich herum. Allein die Klänge der Natur, das Plätschern des Wassers... Als würde die Zeit stillstehen.
Auf dem langgezogenen Rückweg über Litro, Planajeur und La Crettax (Kilometer 45), die andere Talseite zurück Richtung Vernayaz (Kilometer 52), holten mich zwei Läufer ein. Mit verbissenen Gesichtern liefen sie an mir vorbei. Erst später erfuhr ich, dass es die schnellsten Läufer waren, die 8 Minuten nach meinem dortigen Durchkommen um 10:30 Uhr ihren Start in Finhaut hatten. 
Ein Vater mit seinem etwa 14-jährigen Sohn überholten mich kurz nach La Crettax im Downhill. Der Vater mit riesigem Rucksack, so dass ich erst dachte, die beiden seien ebenfalls auf der langen Distanz unterwegs. Der Sohn frisch und leichtfüssig. Ich kam etwas ins Grübeln. Da davor schon die zwei Läufer an mir vorbeigezogen waren, beschloss ich, wieder etwas mehr Gas zu geben und überholte das Duo wieder.
Im Verpflegungsposten in Vernayaz angekommen, fragte ich die beiden, auf welcher Distanz sie denn unterwegs seien und erfuhr so, dass sie einfach den langen Abschnitt sechs von Finhaut bis hierhin gemeinsam haben schaffen wollen. Ich gratulierte den beiden, schüttelte ihre Hände und machte mich wieder auf die Socken.

Nun wieder für mich alleine überquerte ich rasch das Rhône-Tal nach Dorénaz. Hier gabelt sich die Strecke. Links, flussabwärts dem Rhône-Tal folgend, führt der Weg des Défis-7 zurück in Richtung St-Maurice. Rechts beginnt die Extra-Schlaufe des Défis-plus hoch nach Alesse, wo auf 1500m horizontale Distanz 459 Höhenmeter zu meistern sind. Die durchschnittliche Steigung von knapp 31% mit 54 Kilometer in den Beinen fordert einem nochmals alles ab. Einsam kraxelte ich hoch, fühlte mich aber insgesamt noch ganz gut. Nach etwa halber Strecke holte ich einige Pilger ein, die sich für den heutigen Tag diesen Aufstieg vorgenommen hatten. Schon von weitem schallmeite mir ein "vous êtes le troisième!" entgegen. Gefolgt von aufgeregtem Gekicher und Geschnatter. Nun erst konnte ich die Quelle des freudigen Ausrufes ausmachen. Am Habitus leicht zu erkennen, hatte das wandernde Kaffeekränzchen vor mir gehörigen Spass am heutigen Tag. Nun, ging mir genauso! Ich bezweifelte zwar insgeheim die Aussage, an dritter Stelle zu liegen (ich wusste ja zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass die mich im Abstieg nach La Crettax überholenden Läufer auf der kürzeren Strecke unterwegs gewesen waren), freute mich jedoch über den offensichtlichen Spass der Truppe und zog weiter meines Weges.
Im Posten in Alesse (Kilometer 55,5) angekommen, wurde mir der dritten (Zwischen-)Rang bestätigt. Nun gut. Dann eben ab jetzt doch wieder Wettkampf! Diesen Platz wollte ich nun unbedingt. Ich erklärte dem Helfer beim Posten, dass ich jetzt gewillt sei, nur noch "nach Hause" zu laufen. Er lachte, übersetzte seinen Posten-Kameraden "...à la maison", worauf ansteckende allgemeine Heiterkeit ausbrach. Es sind wirklich nur noch 15,5km von hier ins Ziel. Und mit einem hinterher gerufenen ich läge um "cinq minutes" hinter den beiden Führenden machte ich mich wieder auf. Nun war ich doch etwas im tiefroten Bereich, konnte ich dieses "cinq minutes" nicht mehr für mich ins Deutsche übersetzen. Aber es hörte sich nach verdammt wenig Rückstand an, also gab ich Gummi, wieder hinunter nach Collonges (Kilometer 60,5) zu kommen.
Eigentlich hatte ich ehrlich gesagt ab hier nur noch die irrationale Panik, dass mich noch jemand überholen könnte. Also rutschte und lief ich die folgenden Kilometer den Berg hinunter und gönnte mir in Collonges nur rasch zwei Becher (Cola und Wasser) und etwas Gebäck. Auf den darauf folgenden letzten 10,5km ins Ziel gelingt mir, wie ich im Nachhinein feststelle, die absolut beste Abschnittszeit und so laufe ich schlussendlich mit über 11 Minuten Vorsprung auf den dritten Schlussrang. Mein bestes Saisonergebnis.

Für den Streckenrekort über das Défis-7-plus von Samuel Näf (6:17h) hat es natürlich nicht gereicht. Aber Rang 3 overall sowie die Tatsache, meine persönliche Bestzeit auf dem Kurs um eine Stunde verbessert zu haben sorgen durchaus für Glücksgefühle. 
Noch viel glücklicher war ich jedoch, als unsere kleine Marmota-Trailrunning-Reisegruppe mit Lisa und Patrick wieder vollständig mit durchwegs positiven Resultaten in St-Maurice versammelt war. Besonders hervorzuheben gilt das Resultat von Lisa; bei ihrem ersten Ultra-Lauf überhaupt läuft sie mit einer Superzeit auf den sehr starken 2. Rang (12. Rang overall) und darf so einen wunderbar geglückten Einstieg ins "Ultra-Läufer-Wettkampfleben" feiern! Nach der vorbildlichen Vorbereitung bin ich als Coach richtig stolz auf dieses Resultat. Der verdiente Lohn aller Mühen, dem Einsatz und dem starken Willen!
Patrick kann auf der Défis-7-Distanz (68km / 2048Hm) einen 4. Platz feiern; nur fünf Minuten hinter dem Podest und mit zwanzig Minuten Vorsprung auf Rang 5.

Getreu dem bodenständigen Charakter der Veranstaltung gibt es keine Podest-Zeremonie, was zu einem entspannten Ankommen, Verpflegen, Duschen und Ausklingen lassen des Lauftages führt. Wer mag, kann sich massieren lassen. Es gibt leckere selbstgebackene Kuchen, ein für die Finisher offeriertes Raclette und niemand ist hektisch oder in Eile...

Trotz der jährlich steigenden Anzahl Teilnehmer bleibt es gemütlich. Dies nicht zu letzt wegen dem Einsatz zahlreicher Helfer, welche unter anderem für die vorbildlichen Verpflegungsposten verantwortlich sind. Dafür gebührt ihnen ein herzliches Dankeschön!
Das 10-Jahr-Jubiläum 2015, pünktlich zum 1500-Jahr-Jubiläum der Abtei, ist auf jeden Fall ein Ultra-Lauf-Tipp wert!

Veranstaltungs-Homepage: http://chemins-bibliques.ch/index-defis.html

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Sa

23

Aug

2014

Matterhorn Ultraks 46K

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So

23

Feb

2014

Tris Rotondo, Supertris

Die Begeisterung, die die Strecke des Supertris heute in mir hervorgerufen hat, ist kaum in Worte zu fassen. Immer wieder scheint das surreale Bild des Sonnenaufgangs im Rotondogebiet mir vor Augen auf, eine farbintensive Erleuchtung des ganzen Bergmassivs, so wie ich es bisher kaum erlebt habe. Wenn auch nur für wenige Sekunden, doch das Erlebnis setzt sich in meinen Erinnerungen an den heutigen Tag tief fest.

 

Viele kleine Erlebnisse bilden das grosse Gesamtpositiv. Da gibt es den Teamgeist, der nicht nur bei uns gelebt wird. Ich sehe viele hilfsbereite Teilnehmer, die anderen beim Wiederaufstehen helfen, Anfeuerungsrufe und das kollektive Abklatschen auf der Finisherlinie, freudig erregte Gesichter, Stolz über die erbrachte Teamleistung. Ein Teamwettbewerb ruft eben doch andere Emotionen hervor, als ein Einzelbewerb. Geteilte Freude ist einfach doppelte Freude, das gemeinsame "etwas erreichen" verleiht dem Tun intensive Momente.

 

Schade, wenn solch tolle Erlebnisse von der Jagd nach der Platzierung überschattet werden und die Ellbogentechnik ausgepackt wird. In unserem Amateurbereich ist die erzielte Zeit und Platzierung doch total nebensächlich. Ob Platz 286 oder Platz 178, mit beiden Platzierungen verdient man kein Ruhm, keine Ehre und schon gar nicht Geld. Darum: das oberste Ziel sind doch die (gemeinschaftlichen) einzigartigen Erlebnisse, die die wunderbare Bergnatur und das überwinden von Grenzen in Kombination bereithält. Sieger im Amateurbereich ist, wer mit einem Lächeln und Strahlen durch den Parcours läuft!

 

Mir hat es heute nur selten das breite Grinsen aus dem Gesicht getrieben. Überschattet wurde das Trisrotondo heute nur von extrem kalten Fingern bei der ersten Portage im Couloir Fiamma, zwei leicht angefrorene Fingerkuppen werden mich die nächsten Tage wohl noch daran erinnern, sowie beim schattigen Spitzkehrenanstieg beim Witenwasserenstock, bevor die Leitern hinunter in die Sonne führten. Da spürte ich zum ersten Mal, wie Unterkühlung und Leistungsfähigkeit zusammenhängen.

 

Die Fähigkeit des Menschen, sich und andere zu motivieren, ist schon beeindruckend. Wie leicht es einem fällt, körperliche Anstrengung kaum wahrzunehmen, wenn die Motivation und Begeisterung auf einem Höchstmass gipfelt!

 

In diesem Sinne: Keep Smiling!!!!

 

 

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Mi

19

Feb

2014

trail-maniacs Team 2015

wir starten mit einem eigenen Team bei der skyrunner world series!!!

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